Soziale Verantwortung in der Textil- und Lederindustrie

www.elmertex.de - Baumwollzwischenlager in Kirgisistan

Die rasante Globa­li­sie­rung der Modewelt und die Heraus­for­de­rung in immer kürzerer Zeit größere Mengen an Texti­lien immer billiger zu produ­zieren, führt zu katastro­phalen Bedin­gungen in den Liefer­län­dern. Die Menschen, die unsere Texti­lien und Leder­waren herstellen, leiden unter den verschie­densten sozialen Benach­tei­li­gungen. Sozial­stan­dards stehen immer mehr im Fokus der Öffent­lich­keit. Zivil­ge­sell­schaften berichten in Feldstu­dien von überzo­genen Arbeits­zeiten, unhygie­ni­schen und unsicheren Arbeits­plätzen, Hunger­löhnen, Diskri­mi­nie­rung, Zwangs­ar­beit und anderen prekären Beschäftigungsformen.

FWF präsentiert innovativen Leitfaden zu existenzsichernden Löhnen

Der neue Leitfaden befasst sich mit der Proble­matik, dass Arbei­te­rInnen in der Beklei­dungs­in­dus­trie höhere Löhne brauchen. Viele Verbrau­cher sind bereit, die Diffe­renz zu zahlen. Können wir den Preis für jedes Kleidungs­stück nicht einfach etwas anheben, um dafür zu sorgen, dass die Arbei­te­rInnen etwas mehr verdienen…? Wodurch werden echte Fortschritte bei existenz­si­chernden Löhnen behin­dert? Und wie können wir diese Hinder­nisse besei­tigen? Diese und andere Fragen werden beantwortet.