Kleinste Kunst­stoff-Teilchen, genauer gesagt solche, die kleiner als fünf Milli­meter messen, werden als Mikro­plastik bezeichnet. Mikro­plastik gelangt auf vielen Wegen in unsere Grund- und Oberflä­chen­ge­wässer und bedroht viele Lebewesen. Wegen seiner geringen Größe fand es lange keine Beach­tung im Umwelt­schutz. Ausführ­lich erforscht wird die Bedro­hung erst seit ca. zehn Jahren. Mikro­plastik wird für verschie­denste Produkt­gruppen einge­setzt, wie Kosmetik und Pflege­pro­dukte. Außerdem gelangen kleinste Kunst­stoff­teil­chen ins Wasser durch das Waschen synthe­ti­scher Texti­lien.