Global Organic Textile Standard – weltweit bekannt!

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Die Kriterien des Global Organic Textile Standard (GOTS) setzen weltweit Maßstäbe für nachhaltige Textilproduktion und bilden die Basis des BEST. Von der biologischen Rohstoffgewinnung bis zu fairen Arbeitsbedingungen – slide dich durch!

  • Label­stufe „organic“- 95% Bio
    Kontrol­liert biolo­gi­sche Land­wirt­schaft, – ob im Anbau oder in der Tier­hal­tung – schützt Böden und Gewässer, fördert das Tier­wohl, erhält die Arten­viel­falt, bindet CO₂ und ist gut für Bauern und Verbrau­cher. Bei der GOTS Label­stufe „organic“ werden minde­stens 95% Biofa­sern eingesetzt.
  • Label­stufe „made with organic“ – 70% Bio
    Da einige Natur­fa­sern nur begrenzt oder gar nicht in Bioqua­lität verfügbar sind, erlaubt der GOTS für das Label „made with organic“ einen kleinen Anteil an Fasern, die nicht aus kontrol­liert biolo­gi­schem Anbau oder biolo­gi­scher Tier­hal­tung stammen. Dennoch müssen minde­stens 70 % der Fasern zerti­fi­ziert biolo­gisch sein.
  • Bio in Umstellung
    Die Umstel­lung von konven­tio­nellem auf biolo­gi­schen Anbau dauert mehrere Jahre. Um dies zu fördern, erkennt der GOTS auch „Bio in Umstellung“-Fasern an, die jedoch klar am Produkt gekenn­zeichnet werden müssen.
  • Wenn nicht Bio, dann nachhaltig
    Manche Texti­lien lassen sich nicht aus 100 % Bio-Natur­fa­sern herstellen, etwa weil sie elastisch oder beson­ders robust sein müssen. Der GOTS erlaubt daher einen Rest­fa­ser­an­teil von bis zu 30 %, sofern diese Fasern auf andere Weise nach­haltig sind, wie zum Beispiel recy­celt oder regeneriert.
  • Keine gefähr­li­chen Chemikalien
    In fast allen textilen Verar­bei­tungs­schritten können Substanzen einge­setzt werden, die umwelt­be­la­stend sind oder die Gesund­heit der Arbei­te­rInnen gefährden. Bei GOTS zerti­fi­zierten Texti­lien sind sie verboten oder nur extrem einge­schränkt zugelassen.
  • Richtig Gute Produkte
    Fast Fashion ist für uns ein No Go, textile Produkte sollen lange halten und quali­tativ hoch­wertig sein. GOTS Zerti­fi­zierte Betriebe haben deshalb ein Hand­buch zur Produkt­qua­lität. Die zerti­fi­zierten Produkte werden auf tech­ni­sche Para­meter wie Licht­echt­heit, Reib­echt­heit oder Wasch­echt­heit geprüft.
  • Produkt­si­cher­heit
    Natür­lich dürfen GOTS Produkte kein gesund­heit­li­ches Risiko darstellen. Deshalb werden sie auf Schad­stoff-Rück­stände über­prüft und müssen strenge Grenz­werte einhalten. Das gilt nicht nur für die Grund­ma­te­ria­lien, sondern auch für alle Zutaten und Accessoires.
  • Ökolo­gi­scher Fußabdruck
    GOTS fordert zerti­fi­zierte Betriebe zu verant­wor­tungs­vollem Umwelt­ma­nage­ment auf. Dazu gehören effi­zi­ente Abwas­ser­be­hand­lung, eine schrift­liche Umwelt- und Chemi­ka­li­en­richt­linie sowie die Über­wa­chung von Ener­gie­ver­brauch, Abfall und Emissionen.
  • Unter­neh­me­ri­sche Verantwortung
    GOTS Betriebe müssen einen Due-Dili­gence-Prozess in ihre Unter­neh­mens­stra­te­gien inte­grieren. Sie müssen Nach­hal­tig­keits-Risiken iden­ti­fi­zieren und sie vermeiden, mindern oder abstellen, die Umset­zung über­wa­chen und trans­pa­rent über Maßnahmen berichten.
  • Menschen­rechte
    Der GOTS stellt sicher, dass die Menschen­rechte der Arbei­te­rInnen in den zerti­fi­zierten Betrieben respek­tiert und einge­halten werden – vom Verbot von Kinder- und Zwangs­ar­beit über Schutz vor Diskri­mi­nie­rung bis hin zur Geschlechtergleichstellung.
  • Arbeits­si­cher­heit
    Die GOTS Richt­li­nien zur Arbeits­si­cher­heit schützen die Gesund­heit und das Wohl­be­finden der Arbeiter, und sollen arbeits­be­dingte Unfälle vermeiden und lang­fri­stige Gesund­heits­schäden vermeiden.
  • Arbeits­recht
    Menschen, die in GOTS zerti­fi­zierten Unter­nehmen arbeiten, genießen gelegte Arbeit­neh­me­rin­nen­rechte. Sie haben eine vertrag­lich abge­si­cherte Anstel­lung, gere­gelte Arbeits­zeiten und Pausen sowie das Recht auf Kollek­tiv­ver­hand­lungen und Vereinigung.
  • Existenz­si­chernde Löhne
    Zerti­fi­zierte Betriebe müssen nun die Diffe­renz zwischen tatsäch­lich gezahlten Löhnen und “existenz­si­cherndem Lohn” berechnen (nach aner­kannten Berech­nungs­me­thoden) und doku­men­tieren. Darüber hinaus sollen sie darauf hinar­beiten diese Lücke zur schließen.
  • Die Liefer­kette im Blick GOTS
    Jeder Betrieb – von der Faser­auf­be­rei­tung über die Verar­bei­tung und Herstel­lung bis in den Handel – wird vor Ort über­prüft und muss nach­weisen, dass auch die Produkte seiner Liefe­ranten zerti­fi­ziert sind. So bleibt die Liefer­kette glaub­würdig rückverfolgbar.
  • Mit Brief und Siegel
    Nur zerti­fi­zierte Unter­nehmen dürfen ihre Produkte mit dem GOTS Logo kenn­zeichnen. Die Zerti­fi­zie­rung erfolgt durch unab­hän­gige, akkre­di­tierte Zerti­fi­zierer – die Grund­lage des GOTS Über­wa­chungs­sy­stems. So wird die Glaub­wür­dig­keit und Inte­grität der GOTS zerti­fi­zierten Texti­lien sichergestellt.
  • Garne, Knöpfe, Zipper und Co GOTS
    Knöpfe aus bedrohten Muschel­arten, Reiß­ver­schlüsse mit aller­gie­aus­lö­sendem Nickel, chrom­hal­tige Leder Badges? Nicht beim GOTS! Alle für Zutaten und Acces­soires verwen­deten Mate­ria­lien müssen strenge Schad­stoff­grenz­werten genügen.

Warum Unternehmen auf den GOTS setzen?